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CVJM gibt Handreichung zum Thema Subsidiarität heraus

KASSEL - „Der CVJM macht eine gute Jugendarbeit – aber bitte betont nicht immer so das Christliche!“ Statements wie dieses bringen Ehren- und Hauptamtliche im CVJM (Christlicher Verein Junger Menschen) zum Nachdenken, wie sie ihre Arbeit in einer pluralen Gesellschaft umsetzen können. Dabei gilt es, weder unsere christlichen Wurzeln zu verleugnen noch unseren gesellschaftlichen Auftrag zu vernachlässigen.

Der deutsche CVJM hat eine Handreichung zum Thema Subsidiarität herausgegeben, um CVJM-Ortsvereine in ihren Rechten zu stärken.

 

Subsidiarität bedeutet, dass der Staat von Aufgaben zurücktritt, die auch von einzelnen gesellschaftlichen Gruppen erledigt werden können. Wo sich der Staat zurückzieht, ist Raum für unterschiedliche andere Anbieter. Manchmal können Vereine und Verbände die Aufgaben schneller und flexibler lösen als die Verwaltungen der Städte und Landkreise. Dieses Prinzip ist ein wichtiger Gedanke im Sozialrecht.

 

Dr. Heike Jablonski, Referentin Jugendpolitik im CVJM Deutschland, erklärt: „Wir möchten CVJM-Ortsvereinen mit der Handreichung erklären, warum wir auch gegenüber staatlichen oder kommunalen Stellen weiter offen als christliches Werk auftreten dürfen und das völlig von den Gesetzen gedeckt ist.“

 

Im Anhang der Handreichung finden sich außerdem Adressen, die CVJM-Ortsvereinen Beratung und Unterstützung anbieten.

 

Prof. Dr. Jan-Friedrich Bruckermann und Rechtsanwalt Kai Grünhaupt haben in Ergänzung zu dieser Handreichung einen juristischen Fachaufsatz verfasst, der voraussichtlich Anfang 2019 in „Sozialrecht Aktuell“ erscheinen wird.

Die Handreichung kann ab sofort unter www.cvjm.de/jupo heruntergeladen und in gedruckter Form kostenlos beim CVJM Deutschland bestellt werden. Einfach eine E-Mail an: versand@cvjm.de.

 

Berlin, 3. Dezember