24. Dezember

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Es ist der 24. Dezember.

 

Atem in kalter Luft. Man sieht einen kleinen Weihnachtsbaum auf Sand aufgestellt, deutsche und englische Weihnachtslieder hallen durch die sonst stille Landschaft. Zwei Männer begegnen sich, geben sich die Hand, überreichen sich ein Geschenk und gehen dann wieder auseinander.

Wir schreiben das Jahr 1914.

Erster Weltkrieg, Westfront, Frankreich.

Die Kanonen schweigen.

„Weihnachtsfrieden“.


Feinde stehen sich gegenüber. So viele Tote.

Über Jahre ist Europa inmitten des schlimmsten Krieges gefangen.

Die Welt kennt nur noch Tod und Trauer. Leid und Hass.


Und dann ein kleines Licht. Eine kleine Hoffnung.

Kein anderes Fest steht so sehr für Frieden und Liebe: Weihnachten. 

„Euch ist heute der Heiland geboren.“ Lukas 2, 11.

Die Menschen halten innen, die Menschen mitten im Krieg halten inne.

Lasst uns innehalten!

 
Jesus ist menschgewordener Gott, mitten unter uns.

Er schafft es aus Feinden Freunde zu machen.

Aus Krieg Frieden.

 

Tobias Schröder,

ist Vorstandsmitglied im CVJM-Ostwerk und im CVJM Potsdam

 

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