4.Dezember

© Priscilla du Preez/Unsplash

Wer der Gerechtigkeit und Güte nachjagt, 
der findet Leben, Gerechtigkeit und Ehre.

Sprüche 21,21

 

Oft wird gemunkelt, dass die Adventszeit die schönste Zeit im Jahr ist. Es duftet nach Mandarinen, Lebkuchen und fast überall hängen Lichtersterne in den Fenstern. Zu dieser Zeit versammeln sich die Menschen und machen sich bewusst, wer zu ihren Liebsten zählt. Wir alle werden noch hilfsbereiter, spenden hier und da etwas mehr und stellen eine Krippe im Wohnzimmer auf. Alle Jahre wieder lesen wir die Zeilen, dass wir Weihnachten feiern, weil Jesus zu uns auf die Welt kam. Weil Gott uns seinen einzigen Sohn gab, um die Menschheit zu retten.


Für mich ist es in der Adventszeit besonders wichtig, dass ich nichts vorspiele, was nicht echt ist. Ich beschenke niemanden, wenn ich es nicht will und ich bete auch nicht, wenn ich es gerade nicht wirklich fühle. Ich versuche in dieser besinnlichen Zeit, den wahren Geist der Weihnachtszeit zu spüren, aber auch nicht zu viel hineinzuinterpretieren.


In dieser Zeit erinnere ich mich daran, dass es nicht nur vier Sonntage im Jahr gibt, an denen man gütig sein oder einen Gottesdienst besuchen kann.

 
Mia Brandt

ehrenamtliches Vorstandsmitglied im CVJM Frankfurt (Oder)

 

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