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Young leads

 Verantwortung tragen im CVJM-Ostwerk

 

Wir haben junge CVJM-Mitarbeitende aus Berlin und Brandenburg gefragt, wie es sich für sie anfühlt, zu leiten und Verantwortung in ihrem Ortsverein zu übernehmen. 

 



Darina Döbler (29)

Arbeitskreis Internationale Arbeit (Akia) CVJM Berlin 
  
Wo engagierst du dich im CVJM? 
Im Arbeitskreis Internationale Arbeit des CVJM Berlin, wo wir unsere Partnerschaften nach Togo, Peru und Aberdeen pflegen. Wir organisieren Begegnungstreffen in Deutschland und in den Partnerländern und richten Kulturveranstaltungen und regelmäßige Spendenaktionen wie unsere „Bücher für Togo“ aus.    
  
Mit wem arbeitest du zusammen?
Wir sind ein buntes Team aus Jung und Alt, langjährigen CVJMern und neuen Mitgliedern. Uns eint die Leidenschaft für die internationale, partnerschaftliche Zusammenarbeit und wir arbeiten stets in enger Absprache mit unseren Partner-CVJMs.  


Was bedeutet es für dich, Verantwortung zu übernehmen? 
Meinen Teil zu einer gerechten und solidarischen Welt beizutragen. 


Welche Herausforderungen sind dir schon begegnet? 
Regen! Wer weiß, wie wichtig mir die Y-Night (ein internationaler musisch-kultureller Abend auf unserer Dachterrasse) ist, weiß auch, wie sehr ich jedes Jahr das Wetter fürchte. Leider erwischt uns trotz makellosem Sommer fast immer genau die eine stürmische Regennacht. Das raubt viele Nerven, aber das Wunderbare ist, dass die Abende am Ende immer ein großer Erfolg werden. Das lehrt mich mehr Vertrauen in meinen Gott.  
  
Ein Highlight aus deiner bisherigen Zeit in deinem Arbeitskreis: 
Ein persönliches Highlight war die Y-Night 2017; zwei Tage vor der Veranstaltung sagte uns der Musiker ab, eine Katastrophe! Aber unsere Gebete wurden erhört: über Couchsurfing konnten wir einen Künstler aus Mexiko für unsere Veranstaltung gewinnen, der den guten Zweck unterstützen wollte und im Gegenzug lediglich einen Schlafplatz brauchte. Daraus entwickelte sich eine lang währende Freundschaft zwischen ihm, seiner Band und meiner Familie.  
  

 


 
Rabee Butros (22)

„Café Y not“, CVJM Berlin 


Wo engagierst du dich im CVJM?:
Im „Café Y not“ in Berlin und manchmal in anderen Bereichen zum Beispiel im CVJM Camp am Storkower See. 
  
Mit wem arbeitest du ihr zusammen
Mit anderen Ehrenamtlichen im Café an der Bar, mit verschiedenen Künstler*innen, Musiker*innen. 


Was bedeutet es für dich, Verantwortung zu übernehmen?  
Im CVJM Berlin übernehme ich sowohl Verantwortung beim Kulturprogramm im Café Y not, als auch als Tätiges Mitglied bei den monatlichen Treffen. Das ist mir ganz wichtig, denn Verantwortung zu übernehmen ist der Anfang vom Erfolg. Ohne Verantwortung zu übernehmen wird man nicht erfolgreich sein, egal in welcher Branche man arbeitet.

  
Welche Herausforderungen sind dir schon begegnet? 
Immer positiv zu bleiben, trotz Schwierigkeiten, denen man manchmal begegnet und Geduld zu haben, denn das fällt mir manchmal schwer. 


Ein Highlight aus deiner bisherigen Zeit in deinem Arbeitskreis: 
Ich habe bei meiner Arbeit vieles gelernt, dass man geduldig und verantwortungsbewusst sein muss, um die Arbeit gut leisten zu können. Und auch Selbstbewusstsein habe ich gelernt und wie man als Gruppe zusammenarbeitet. Jeder hilft dem anderen. Wenn man Probleme hat, dann gibt es immer jemanden, der an deiner Seite ist. Vor allem habe ich Gott und Jesus mehr kennengelernt. 
 

 

 

Sarah Thiele (20) 

CVJM in Frankfurt (Oder) 


Dein Arbeitsbereich kurz vorgestellt: 
Ich studiere Soziale Arbeit in Potsdam und mache mein Praxissemester im CVJM in Frankfurt (Oder). Der CVJM bietet Angebote an wie Projektarbeiten an Schulen, Minitreff, Kindersport, Pfadfinder, einen Kidsclub namens Smilies, TEN SING, Lobpreisabende, Konfirmantenarbeit, Jugendgottesdienste, uvm. 


Mit wem arbeitest du zusammen?
Wegen der aktuellen Lage arbeite ich nur mit Norman, dem Jugendreferenten dort, zusammen. Am Anfang war meine größte Aufgabe TEN SING. Also war ich am meisten mit den TEN SINGern in Kontakt. 


Was bedeutet es für dich, Verantwortung zu übernehmen? 
Verantwortung zu übernehmen bedeutet für mich herausfordernde Dinge anzunehmen und umzusetzen, über eigenen Grenze zu gehen, mutig zu sein und dahinter zu stehen.

 
Welche Herausforderungen sind dir schon begegnet? 
Im Büro an das Telefon zu gehen. Wer kennt es nicht? :D 


Ein Highlight aus deiner bisherigen Zeit in deinem Arbeitskreis: 
Mein Highlight war bis jetzt die Wogele (Woche des gemeinsamen Lebens). Die Wogele ist ein Angebot für die Jugendlichen des CVJMs, wo sie eine Schulwoche zusammen im CVJM wohnen. Das heißt: zusammen Frühstücken, wenn es möglich ist zusammen zur Schule gehen, zusammen Mittag essen, nachmittags den Hobbys nachgehen, zusammen Abendbrot essen und am späten Abend ein Abendabschluss.  
Die Wogele war schon damals, als ich selber noch bei TEN SING war, ein Highlight, worauf ich mich das ganze Jahr drauf gefreut habe. 
Ich fand es immer toll zu sehen, was für ein Team wir sind. Wir haben uns gegenseitig geweckt, haben uns nachmittags mit unseren und den Hausaufgaben anderer beschäftigt und haben unsere freie Zeit zusammen meist mit HA-HA-HU verbracht. Wie eine kleine Familie. :) 


 



Marcel Kuchinke, (28)

TEN SING CVJM Zeuthen


Wo engagierst du dich im CVJM?
CVJM Zeuthen, hier bin ich hauptverantwortlich für die TEN SING Arbeit für TEN SING und TEN SING Kidz (insgesamt 80 Kinder und Jugendliche).


Mit wem arbeitest du ihr zusammen: 
Ich bin Mitglied im CVJM Zeuthen Vorstand und organisiere mit den anderen Ehrenamtlichen die Arbeit hier in Zeuthen. Wir sind gut vernetzt und arbeiten mit vielseitigen Vereinen und Unternehmen zusammen. Zum Beispiel: 
Männerchor, Busunternehmen, Technik-Firmen, CVJM Ostwerk, die EKD, dem KjV und Kind und Kegel. 


Was bedeutet es für dich, Verantwortung zu übernehmen? 
Für mich bedeutet Verantwortung zu übernehmen, das zurückzugeben was ich über viele Jahre im CVJM und bei TEN SING bekommen habe. Als ich selbst Teilnehmer bei TEN SING war hat mir das unglaublich geholfen mich selbst zu finden und weiterzuentwickeln und ich habe gemerkt wie wertvoll diese Zeit war/ist. Das möchte ich auch anderen Kindern und Jugendlichen ermöglichen und engagiere mich deshalb im CVJM in Zeuthen und bei TEN SING. 


Welche Herausforderungen sind dir schon begegnet? 
Die eigenen Ansprüche zu erfüllen und ihnen gerecht zu werden ist manchmal schwer. Bei über 200 Personen und vielen verschiedenen Interessen fällt es manchmal schwer jeden im Blick zu haben und jede Meinung zu sehen und zu hören. Mit mehr Menschen steigt auch der Workload und die logistischen Anforderungen, sowie der rechtliche Aspekt. 


Ein Highlight aus deiner bisherigen Zeit in deinem Arbeitsbereich: 
Ein großes Highlight war für mich die Abschlussshow oder Ostwerkstatt 2019, da sehr viele meiner Schützlinge dort als Teilnehmende mitgefahren sind und ich zur Abschlussshow angereist bin. Zu sehen wie alle aufgeblüht sind und was eine Woche verändern kann war einfach unbeschreiblich. An diesem Ort geschieht Magie! 

 

 

 

Tyra – Lee Hennig (19)

TEN SING CVJM-Ostwerk 


Wo engagierst du dich im CVJM? 
Das Ostwerk besteht aus freundlichen sowie engagierten Menschen. 
Bei jedem Treffen herrscht energiegeladene Stimmung, denn jeder im Team gibt 
sein Bestes die Arbeit im Ostwerk vielseitig und produktiv zu gestalten. Wir hören 
uns die Gruppenberichte untereinander an und geben uns gegenseitig Tipps, weil 
jede Gruppe hat irgendwann mal Probleme, bei denen sie Rat braucht. Zudem 
sprechen wir über aktuelle Themen (Seminare, Showtermine, Aktionen zwischen 
den Gruppen usw.) und sprudeln miteinander Ideen. 
 
Mit wem arbeite ich hier zusammen? 
Unser AK-Team setzt sich ausfolgenden Menschen zusammen: 
• zwei Vertreter aus jeweils jeder TENSING-Gruppe 
• zwei Mitarbeiter der Ostwerkstatt. 
• Zwei Leitungen 
• FSJ-ler 
Dieses Jahr sind es drei FSJ-ler, die innerhalb der TENSING Gruppen mit 
ihren verschiedenen Kompetenzen Hilfestellung geben. Falls es in 
Gruppen zum Beispiel an Andachten oder Workshopleitern mangelt kann 
man sich bei ihnen melden. 
• Zuletzt gibt es bei uns zwei Programmgruppen Vertreter, die auf 
Deutschlandebene das Ostwerk und seine Interessen vertreten. Jedoch sind 
sie nicht zwangsläufig extern gewählte Personen. Momentan sind es zwei 
Mitglieder unseres Arbeitskreises. 
 
Was bedeutet es für mich, Verantwortung zu übernehmen? 
Verantwortung zu übernehmen ist für mich eine Möglichkeit zu wachsen. Ich 
habe gerne viel Verantwortung, denn ich weiß aus Erfahrung, dass Probleme 
immer spontan auftauchen können. Und dann beginnt die Herausforderung. Wie 
verhalte ich mich? Wie behalte ich Ruhe? Wer kann wie bei der Problemlösung 
helfen? 
Am wichtigsten ist mir in meiner ehrenamtlichen Arbeit ein ehrlicher Umgang mit 
dem gesamten Team. Das habe ich im letzten Jahr gelernt. Ich bin nicht perfekt 
und wenn ich mich überarbeite ist auch niemanden geholfen. Man braucht 
Ehrlichkeit in der Gruppe, und es ist vollkommen in Ordnung zu sagen, wenn man 
Hilfe braucht. 
Verantwortungsvoll zu sein macht mir riesen Spaß, da ich auf mein Ziel hinarbeite 
Regisseurin zu werden. Mit vielen Leuten an etwas Spektakulären zusammen zu 
arbeiten, das bin einfach ich. Der Austausch mit Menschen liegt mir sehr am 
Herzen, denn man kann jederzeit von anderen Menschen lernen. Und da ist das 
Ehrenamt im CVJM sehr zu empfehlen, nirgends woanders gibt es diese Vielfalt. 
 
Welche Herausforderungen sind mir schon begegnet? 
Prokrastination ist definitiv ein Problem, das ich lange Zeit hatte. Und darunter 
litt nicht nur ich, sondern auch andere Menschen. Man sollte so früh es geht seine 
Fehler erkennen, und daran arbeiten mehr zu geben. Denn oftmals ist es so, dass 
manche Aufgaben bzw. Tätigkeiten die Grundlage für andere Aufgaben bilden. 
Und da sollte man auf Zack sein, damit ein gutes Arbeitsumfeld mit viel 
Effektivität entstehen kann. 
Durchsetzungsvermögen liegt mir noch nicht 100%, würde ich sagen. Mehrmals 
zweifelte ich schon an meinen eigenen Kompetenzen, und ließ anderen den 
Vortritt. Das ist nicht unbedingt etwas Schlimmes, denn viele Leute haben gute 
Ideen und können auch Entscheidungen treffen. Allerdings macht es mich 
manchmal traurig nicht alles geben zu können, weil ich verunsichert bin. Ich hatte 
bereits viel Verantwortung in meiner ehrenamtlichen Arbeit und ich arbeite daran 
zuverlässiger zu sein sowie mehr leisten zu können. Jemandem der mit den 
gleichen Problemen hadert würde ich folgendes raten: Rede mit Leuten über deine 
Ängste und Unsicherheiten, die dir zuhören und dich an deine Qualitäten erinnern 
(quasi eine warme Dusche aus Komplimenten). Ich habe wirklich nette Freunde die 
mir dabei geholfen haben, aber auch meine Mutter ist eine große Unterstützung. 
 
Ein Highlight aus deiner bisherigen Zeit in deinem Arbeitskreis? 
Ich wurde vor einigen Monaten meines Arbeitskreis-Team als neue 
Vertretung für die Programmgruppe TENSING gewählt. Das hat mich sehr 
gefreut, denn ich hätte zunächst nicht gedacht, dass die Truppe von mir überzeugt 
sein würde in dieser Position. Daher war ich auch überrascht, denn ich hatte nun 
noch mehr Verantwortung zu tragen. Diese nahm ich Freude an. 
 
 

 

Luisa Stimpel (19)

BFDlerin im jungen Erwachsenenbereich des CVJM Berlin 
 
Wo engagierst du dich im CVJM?
Ich gestalte das Programm der jungen Erwachsenenarbeit, helfe in der Verwaltung aus, arbeite im Jugendhaus Baracke im MV und auf dem Spielmobil Bollerwagen 
  
Mit wem arbeitest du ihr zusammen?

 Mit den Hauptamtlichen des CVJM Berlin, besonders mit Gerd Bethke, mit den anderen BFDlern und der Verwaltung 
  
Was bedeutet es für dich, Verantwortung zu übernehmen?

Für mich bedeutet Verantwortung übernehmen, dass man zuverlässig ist, sich für das Wohl aller Menschen einsetzt und zu seinen eigenen Fehlern steht. 
  
Welche Herausforderungen sind dir schon begegnet?

Besonders herausfordernd ist für mich die Arbeit im jungen Erwachsenenbereich, weil es sich hier um eine Aufbauarbeit handelt und wir immer wieder neue Ideen brauchen und auch nach Rückschlägen oder bei Komplikationen mit noch mehr Motivation an die Sache gehen müssen. 
  
Ein Highlight aus deiner bisherigen Zeit in deinem Arbeitskreis: 
Der Zusammenhalt in unserem BFD Team ist mein Highlight. Natürlich gibt es manchmal kleinen Streites, aber ich kann mich auf alle verlassen, wir motivieren uns gegenseitig immer wieder neu, wenn es Probleme gibt und sind füreinander da. 
 
 Die Fragen stellte Josephine Bayer.