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Delegiertenversammlung 2021

MÖTZOW - Wieder in Präsenz: Die Delegiertenversammlung des CVJM-Ostwerk hat am vergangenen Freitag und Samstag auf dem Gelände der Freizeit- und Bildungsstätte, der PerspektivFabrik, in Mötzow nahe Brandenburg an der Havel stattgefunden. Über 60 Delegierte aus CVJM-Ortsvereinen in Berlin und Brandenburg sowie Gäste reisten an.
 
Die Delegiertenversammlung begann bereits am Freitagabend mit einem Abendprogramm, durch das die Referentin für Junge Erwachsenenarbeit im CVJM-Ostwerk, Petra Lampe, führte. Der Abend endete mit einem Abendsegen am Lagerfeuer, bei dem der neue pädagogische Leiter der PerspektivFabrik, Matthias Schwolow, eingesegnet wurde. Die Veranstaltung am Freitagabend sowie am Samstag fand unter der Einhaltung der 3G-Regeln statt, wobei jede und jeder bei Ankunft auf Corona getestet wurde – unabhängig von seinem Impfstatus.

 


Freitagabend: Delegierte und Gäste versammelten sich zu einer erlebnispädagogischen Aktion, bei der es um Stärken und Schwächen in Teams ging.


Der offizielle Teil der Delegiertenversammlung startete mit einer Andacht am Samstagmorgen, während der Karsten Korinth, Referent für Jugendpolitik und Grundsatzfragen beim CVJM Deutschland, dazu ermutigte, öfter die Perspektiven zu wechseln. Denn dazu habe Jesus selbst immer wieder aufgefordert. Der CVJM solle jungen Menschen einen Ort geben, damit sie neue Perspektiven und somit einen anderen Blick auf ihr Leben erhalten könnten.

 

Der Vorsitzende des CVJM-Ostwerk, Marco Koppe, sprach in seinem Bericht über den Weggang des Leiters Andree Strötker, über inhaltliche Planungen im Ostwerk wie das Konfi-Camp 2023 sowie über die Zukunft des CVJM-Gästehauses in Waldsieversdorf. Ob das Gästehaus zu einem Zentrum für Familienarbeit im CVJM-Landesverband umgewandelt werden solle, darüber diskutierten die Delegierten im Plenum.

 

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Welche finanziellen Auswirkungen die Corona-Zeit auf den Landesverband hatte, erläuterte der Schatzmeister im CVJM-Ostwerk, Andreas Hensschen.

 

Der Schatzmeister des CVJM-Ostwerk, Andreas Hensschen, erläuterte in seinem Bericht, wie tiefgreifend sich die Pandemie auf die finanzielle Lage des Werkes im vergangenen Jahr ausgewirkt habe. Durch Corona sei die Querfinanzierung durch die Gästehäuser größtenteils weggebrochen, so dass „unserem Geschäftsführer manche Schweißperle auf der Stirn“ gestanden habe. Positiv sei hingegen das Spendenaufkommen 2020 gewesen: Dieses habe um 27 TEUR auf fast 97 TEUR gesteigert werden können.
 
Nach der Wahl der Rechnungsprüfer für das kommende Jahr, beschloss die Delegiertenversammlung, einen Ausschuss für Satzungsänderungen zu gründen. Dieser wird demnächst zusammentreffen, um die Satzung des CVJM-Ostwerk aktuellen gesellschaftlichen Gegebenheiten anzupassen. Unter anderem wird er auf eine gendergerechte Sprache achten.

 

Vertrauen können: Erlebnispädagogische Station im Wald während des Abschlussgottesdienstes.


Abschließend feierten die Delegierten und Gäste einen besonderen Gottesdienst: Es erwarteten sie verschiedene erlebnispädagogische Stationen auf dem gesamten Gelände der PerspektivFabrik. Im Anschluss an den Gottesdienst erhielt der Geschäftsführer der PerspektivFabrik, Andreas Erhard, die Goldene Weltbundnadel – die höchste Auszeichnung für Verdienste im Christlichen Verein Junger Menschen weltweit. Erhard wird den Verband nach 22 Jahren Ende des Jahres verlassen.

 

15.11.2021, Sabrina Becker